Die Heizung
Die moderne Ölheizung
Die moderne Ölheizung ist ein kleines Wirtschaftswunder. Ihr Nutzungsgrad liegt bei über 90 %. Dazu ist Öl im Durchschnitt seit Jahren günstiger als Gas. Und je nach Marktlage können Sie weitere Preisvorteile nutzen. Die moderne Ölheizung arbeitet schadstoffarm und verursacht nur geringe CO2-Emissionen. Sie ist zudem mit Sonnenkollektoren kombinierbar. Die moderne Ölheizung ist komfortabel. Sie bietet einen fast geräuschlosen Betrieb, hat nur einen geringen Platzbedarf und benötigt bei normaler Wartung praktisch keine Kontrolle. Die moderne Ölheizung ist eine sichere Investition: Mehr als 100 Milliarden Tonnen Ölreserven reichen bis weit in die Zukunft. Öl-Brennwerttechnik Bei herkömmlichen Heizungsanlagen verpufft bei Abgastemperaturen von 130 - 200 Grad Celsius nutzbare Wärme durch das Abgassystem. Zur Brennwertnutzung werden diese noch relativ heissen Abgase des Kessels durch einen zusätzlichen Wärmetauscher geleitet.Dabei wird entweder das aus den Heizkörpern zurücklaufende, abgekühlte Heizwasser oder die von aussen angesaugte Verbrennungsluft durch die im Abgas enthaltene Wärme aufgeheizt.Wenn das Abgas durch diesen Wärmeentzug auf unter 47 °C abkühlt, tritt der eigentliche Brennwerteffekt ein: Der Wasserdampf, der bei der Verbrennung von Heizöl EL entsteht und im Abgas enthalten ist, erreicht den Taupunkt und kondensiert. Die dabei freigesetzte Kondensationswärme (latente Wärme) wird zusätzlich auf das Heizsystem übertragen. Das anfallende Kondensat (maximal ca. 1 l Kondensat bei 1 l Heizöl) wird so aufbereitet, dass es problemlos in das Abwassersystem abgeleitet werden kann.
Fazit: Bei Modernisierung einer älteren Ölheizungsanlage lassen sich mit Hilfe der Brennwerttechnik im Vergleich zur Altanlage bis zu 40 % Heizöl einsparen. Im Vergleich zu modernen Niedertemperaturanlagen liegt der Heizölverbrauch um bis zu 10 % niedriger.
